Häufig gestellte Fragen

  • Was bedeutet Feuerschutz im Zusammenhang mit Schlössern und Türen?

    Eine Feuerschutztür verhindert das Weiterschreiten des Brandes zwischen Brandschutzabschnitten. Feuerhemmende Türen sind mit einer Kennzeichnung versehen, aus der die geprüfte Widerstandszeit hervorgeht. Die qualitativen Unterschiede werden in der Regel in Intervallen angegeben: F15, F30, F60, F90, F120 und F240 Minuten. Die in Feuerschutztüren eingesetzten Schlösser müssen eine entsprechende Eignung besitzen.Gleiches gilt für Beschläge oder Türschliesser.

  • Was heisst rauchdicht in Bezug auf Türelemente?

    Die Konstruktion von rauchdichten Türelementen ist so ausgelegt, dass Profile und Dichtungen zum Schutz von Personen und Inventar bei einem bestimmten Überdruck nur kleinste Mengen Rauch und Rauchgase zur Rauchgegenseite durchlassen.

  • Können die Anforderungen für Rauchdichte und Feuerhemmung parallel erfüllt werden?

    Ja, es gibt geprüfte Türelemente, die beide Normanforderungen erfüllen.

  • Dürfen Schlösser für RD- und FH-Türen mit Fallenfeststellern ausgerüstet werden?

    Nein, da die Fallen der Türen für das Zuhalten und die Dichtigkeit der Türen zuständig sind, würden die Türen mit Fallenfeststellern die Normanforderungen nicht mehr erfüllen.

  • Können Notausgangverschlüsse auch an Paniktüren verwendet werden?

    Notausgangverschlüsse sind mit Panikbeschlägen ausgerüstet. Allerdings ist das Einsatzgebiet per Norm anders definiert.

  • Ist es möglich, elektrisch gesteuerte Fluchttürsteuerungssysteme anzubieten?

    Ja, es ist möglich und auch zulässig, elektronische Fluchttürsteuerungssysteme zusätzlich zu mechanischen Panikbeschlägen zu montieren. Allerdings gelten hierfür andere Vorschriften und EN-Normen. Diese betreffen beispielsweise die automatische Freischaltung bei Stromausfall, die zusätzliche Montage eines Fluchttürterminals an der Tür oder in Türnähe, die zentrale Steuerung über einen Pförtner und, und, und.

  • Dürfen Flucht- oder Paniktüren verriegelt werden?

    Selbstverständlich dürfen Fluchttüren abgeschlossen werden. Dies kann zum Beispiel über selbsttätig verriegelnde Schlösser (Sv-Panikschlösser) geschehen. Zusätzliche mechanische Verriegelungen, die eine Panikauslösung behindern oder gar verhindern würden, dürfen allerdings nicht angebracht werden.

  • Können Fluchttüren ausserhalb der Betriebszeit mit zusätzlichen Motorriegeln gesichert werden?

    Nein, denn ein zusätzlicher Motorriegel würde eine Durchführung der Panikfunktion unmöglich machen. Es dürfen ausschliesslich zugelassene Fluchtsteuerungssysteme zum Einsatz kommen.

  • Ist ein Wiedereintritt durch eine Fluchttür möglich?

    Der Wiedereintritt durch eine Fluchttür hängt von der eingesetzten Schliessfunktion ab. Im Rahmen der Durchgangsfunktion (Panik, 9 mm Vierkantnuss) ist es Rettungskräften nach einer erfolgten Panikauslösung ohne weitere Hilfsmittel möglich, den jeweiligen Bereich über den äusseren Drücker zu betreten.

  • Welche Anwendungsbereiche regelt die DIN EN 179?

    Die DIN EN 179 kennzeichnet Panikbeschläge für Gebäude, in denen das Entstehen einer Panik eher unwahrscheinlich ist. Die Personen in diesen Gebäuden sollten mit Fluchtwegen und Beschlägen vertraut sein. Konkrete Beispiele gibt die Norm nicht.Die Betätigung der Panikfunktion bei Beschlägen dieser Normierung erfolgt ausschliesslich über Drücker oder Stossplatte. Bitte beachten Sie, dass Beschläge und Schlösser immer zusammen geprüft werden müssen. Die Anpassung an einzelne Profilsysteme darf nur vom Beschlaghersteller vorgenommen werden. Auch wenn Schlösser und Beschläge nach wie vor getrennt voneinander bezogen werden können, ist durch den Verarbeiter sicherzustellen, dass Schlösser und Beschläge nach DIN EN 179 zertifiziert sind.

  • Welche Abmessung beschreibt das Dornmass?

    Das Dornmass beschreibt die Abmessung von der Stulp-Vorderkante bis zur Mitte der Vierkantnuss bzw. des Zylinders.

  • Welche Information enthält die Entfernung?

    Die Entfernung gibt das Mass von der Mitte der Vierkantnuss bis zur Zylinder-Rund-Mitte an. Bei Verwendung von KABA- oder KESO-Rundzylindern (RZ) ergibt sich ein Aufmass von 2 mm gegen über Standard-Profilzylindern (PZ).

  • Was bewirkt eine Fallenfeststellung?

    Die Fallenfeststellung arretiert die Schlossfalle in eingedrückter Position. Dadurch wird eine dauerhafte Begehbarkeit der Tür ohne Betätigung des Wechsels für den Schlüssel gewährleistet. Die Fallenfeststellung kann durch den Schlüssel sowie durch Schrauben-/Hebel-/Schieber-Betätigung ausgeführt werden.
    Bei einer gesicherten Fallenfestellung erfolgt die Steuerung der Arretierung über den Schliesszylinder im Schloss und kann so nur durch eine Person mit Zylinderschlüssel arretiert- und freigeschalten werden. Diese Funktion ist bei Brand- und Rauschutztüren nicht zulässig.

  • Wozu dient ein Schaltschloss?

    Ein Schaltschloss sorgt in Verbindung mit unter Federdruck stehenden Gegenkästen oder Falztreibriegeln dafür, dass die obere und untere Stange nach der Öffnungsbetätigung in ihrer Position fixiert werden. So wird verhindert, dass die Verriegelungsstangen aufsetzen bzw. ein Schliessen des Standflügels behindern. Erst wenn beim Schliessen des Standflügels der Auslöser auf das Schliessblech aufläuft, werden die Verriegelungsstangen wieder freigegeben. Eine mögliche Beschädigung des Bodens sowie ein ungesichertes Schliessen des Standflügels werden ausgeschlossen.

  • Was bedeutet „Kammermass“?

    Das Kammermass beschreibt die Lichte zwischen Flügel und Rahmen.

  • Wo findet man die Euro-Nut?

    Die Euro-Nut ist eine Standardnut zur Aufnahme der flügelseitigen Beschlagteile im Fensterbau.

  • Was bedeutet Schliessandruck?

    Der Schliessandruck ist die Kraft, durch die der Flügel über die Verriegelungsteile gegen die Mittendichtung gedrückt wird.

  • Was ist ein Drehmoment?

    Das Drehmoment ist die erforderliche Kraft zur schraubbaren Befestigung von Beschlagteilen. Es wird gemessen in Newtonmeter (Nm). Zur genauen Einhaltung der vorgegebenen Werte empfiehlt sich die Arbeit mit einem Drehmomentschlüssel.

  • Was ist ein Stulpflügel?

    Ein Stulpflügel ist ein Zweitflügel, der ohne Mittelpfosten im Rahmen eingebaut wird. Seine Bedienung ist erst nach dem Öffnen des Erstflügels möglich.

  • Was versteht man unter Endlagendämpfung?

    Die Endlagendämpfung ist die energieverzehrende Wirkung bei Öffnungsbegrenzern.

  • Was beschreiben die Widerstandsklassen?

    Die Widerstandsklassen schreiben vor, wieviel Aufwand ein Fenster oder eine Türe bei einem Einbruchversuch standhalten muss. Je höher die Widerstandsklasse, desto höher auch die Haltbarkeit bei Gewaltanwendung.
    Die Widerstandsklasse wird mit "RC" (RC 1 N - RC 6) bezeichnet (vormals WK).

    Die Klassierung von Glas und Glaselementen wird z.B. mit P1A-P5A (Durchwurfhemmung) und P6B-P8B (Durchbruchhemmung) bezeichnet.

  • Was bedeutet DIN EN 12209?

    Die DIN EN 12209 dient zur Klassifizierung und CE-Kennzeichnung von Schlössern, die für den Einsatz in Rauch- und feuerhemmenden Türen geeignet sind. Zusätzlich können nach dieser Norm die einbruchhemmenden Eigenschaften des Riegels geprüft und zertifiziert werden (ohne CE-Kennzeichnung).

  • Wo finden Kanten- bzw. Türtreibriegel Verwendung?

    Kanten- und Türtreibriegel werden zur Standflügelverriegelung bei zweiflügeligen Türen – ohne besondere Anforderungen im Bereich Rauch und Brandschutz – verwendet.

  • Was ist bei der Montage von Kanten- und Türtreibriegeln zu beachten?

    Um Schliessstörungen und Beschädigungen zu vermeiden, ist auf das Fluchten der Beschlagteile zu achten. Zusätzlich sollten die Enden der Verschlussstangen angeschrägt werden. Durch den Einsatz einer Boden- oder Steinbuchse wird eine optimale Verriegelung im Boden erreicht.

  • Welche Richtlinien sind beim Einsatz von Türdichtungen zu beachten?

    Im Bereich Schall- und Rauchschutz sind die Zulassungszeugnisse der Systemhersteller entscheidend. Die jeweiligen Systemrichtlinien müssen beachtet werden.

  • Sind Türdichtungen beliebig kürzbar?

    Es ist möglich, die Lieferlängen gemäss den Herstellerangaben für die unterschiedlichen Varianten zu kürzen.

  • Wie werden unterschiedlich hohe Luftspalte (band- und schlossseitig) mit einer Türdichtung ausgeglichen?

    Eine Türdichtung mit beidseitiger Auslösung kann sowohl band- als auch schlossseitig einfach und präzise eingestellt werden. So ist mit wenigen Handgriffen eine optimale Boden-Anpassung zu erreichen.

  • Was versteht man unter einem Schnappriegel?

    Eine Standflügelverriegelung vorzugsweise an zweiflügeligen Vollblatttüren mit einer im Vierkantrohr abgefederten Falle. Die Betätigung erfolgt über einen auf dem Türblatt montierten Getriebekasten.

  • Wofür wird ein geteilter Drückerstift benötigt?

    Ein geteilter Drückerstift verbindet bei Schlössern mit geteilter Nuss das äussere und innere Türdrückerlochteil. Er besteht aus zwei Vierkantstiften mit einem Querschnitt von 9 mm. Diese sind über eine gesicherte Verbindung miteinander drehbar verbunden.

  • Welche Drückertypen sind für Profilrahmentüren besonders zu empfehlen?

    Für Rohrrahmentüren (oder auch Profilrahmentüren genannt) empfehlen sich vor allem ge- oder verkröpfte Türdrücker und Türknöpfe. Sie tragen aufgrund ihrer Form zur Vermeidung von Verletzungen der Hände bzw. der Finger am Türrahmen bei.

  • Was ist bei der Drückermontage an Standflügeln zu beachten?

    Bei Nussdrehwinkeln über 45° sollten keine Türdrücker mit Rückstellmechanismus verwendet werden. Nach Möglichkeit sollten die Drücker auf den Standflügeln nicht waagerecht, sondern senkrecht angebracht werden, um Benutzern die Unterscheidung von Geh- und Standflügel zu erleichtern.

  • Welche Besonderheiten gelten bei Feuerschutz (FS)-Garnituren?

    FS-Garnituren müssen bestimmte Norm-Kriterien erfüllen und Ihre Eignung in Tests und Dauerfunktionsprüfungen nachgewiesen haben. Die Anforderungen sind in der derzeit gültigen Norm DIN 18273 festgelegt

  • Welche Anforderungen müssen Türdrücker für Notausgangsverschlüsse nach DIN EN 179 erfüllen?

    Nach DIN EN 179 dürfen ausschliesslich Türdrücker verwendet werden, die keine vorstehenden Ecken und Kanten aufweisen, die zu Verletzungen führen können. Das Ende der Türdrücker muss der Tür zugewandt sein.

    • Ein Notausgangsverschluss muss die Öffnung der Tür von der Innenseite mit einer Handbetätigung innerhalb einer Sekunde ermöglichen. Die Kraft zur Betätigung darf 70 N nicht übersteigen.
    • Die Türdrückerform muss so gewählt sein, dass keine vorstehenden Ecken und Kanten zu Verletzungen führen, Kantenradius mindestens 0,5 mm. Das freie Ende des Drückers muss so ausgeführt sein, dass es zur Oberfläche des Türflügels zeigt, um das Risiko von Verletzungen zu vermeiden.
    • Zur Prüfung des Widerstandes gegen Missbrauch muss der Beschlag einer senkrechten zum Flügel angreifenden Kraft von 1.000 N und einer parallel zum Türflügel angreifende Kraft von jeweils 500 N standhalten.
    • Die Dauerfunktionstüchtigkeit wird mit 200.000 Prüfzyklen getestet.
  • Was bedeutet fest drehbar gelagert im Zusammenhang mit Türdrückern?

    Fest drehbare Türdrücker bzw. Türknöpfe werden beweglich auf dem Schild oder der Rosette befestigt.

  • Was sind Gewindenocken beim Langschild? Welchen Zweck erfüllen sie?

    Die Gewindenocken befinden sich an der Innenseite des Aussenschildes. Sie sind mit einem Innengewinde versehen und dienen der Aufnahme der Befestigungsschrauben, die durch das Innenschild und das Türblatt eingeschraubt werden.

  • Was bewirkt ein Kernziehschutz?

    Der Kernziehschutz ist eine drehbar gelagerte Zylinderabdeckung aus gehärtetem Metall in der Rosette oder dem Schild. Diese Abdeckung schützt den Zylinderkern vor gewaltsamen Herausziehen.

  • Welche Vierkantstifte werden bei Rauch- und Brandschutztüren verwendet?

    Bei Rauch- und Brandschutztüren ist zwingend die Verwendung eines Vierkantstiftes des Drückerherstellers mit 18273-Kennzeichen erforderlich.

  • Wonach ist die allgemeine Tragkraft der Türbänder geregelt?

    Sie wird nach der DIN EN 1935 geregelt. Je nach Anwendungsbereich werden die Bänder nach dieser Norm in vier verschiedene Gebrauchsklassen (leicht, mittel, stark, sehr stark) eingeteilt.

  • Zu welchem Zweck dienen Distanzhülsen zur Befestigung der Leichtmetall-Türbänder?

    Das ist Befestigungszubehör für nach aussen öffnende, wärmedämmende Türen. Ihr Einsatz verhindert das Zusammendrücken des Türprofils.

  • Was ist eine Schattennut bei der Leichtmetall-Türe?

    Hierbei handelt es sich um die sichtbare, umlaufende Nut zwischen Blend- und Flügelrahmen. Bei der Bestellung von Bohrlehren ist die Breite dieser Nut unbedingt anzugeben.

  • Wonach richtet sich die Anzahl der Bänder, mit denen eine Tür ausgestattet wird?

    Die Zahl der Türbänder richtet sich nach zahlreichen Faktoren wie Flügelgrösse, Flügelgewicht, Profilwandstärke, Konstruktion des Blendrahmens, Türöffnungsart, Beanspruchungsart und Bandbefestigung.

  • Was versteht man unter dem Drehpunktabstand bei den Türbändern?

    Dieser Abstand bezeichnet die Distanz zwischen der Anschraubfläche und der Drehachse eines Bandes.

  • Wofür steht das Achsmass bei Türbändern?

    Das Achsmass bezeichnet den horizontalen Befestigungsabstand eines Bandes.

  • Welchen Vorteil bietet ein Verschwindband?

    Der Vorteil von Verschwindbändern liegt darin, dass sie von aussen nicht sichtbar sind, da sie komplett verdeckt liegen.

  • Wozu dient ein Sicherungsbolzen an der Türe?

    Er verhindert ein bandseitiges Aushebeln der Tür.

  • Was bedeutet wartungsfrei in Bezug auf Türbänder?

    Bei Türbändern, die als wartungsfrei deklariert werden, entfällt das regelmässige Ölen und Schmieren aufgrund hochwertiger Lagerbuchsen.

  • Was ist eine Panikfunktion EDS?

    Für Fluchttüren, bei denen zeitweise ein Durchgang von innen und aussen möglich sein muss. Die Aussenseite der Tür ist mit einem Drücker und die Innenseite (Panikseite) mit einem Drücker, Panik-Stangengriff oder Panik-Druckstange ausgestattet. Über Zutrittskontrollsysteme oder -geräte (Kartenleser/Fingerscanner/Zeitschaltuhren) kann das Schloss angesteuert werden und der Drücker an- oder abgekoppelt werden.

    Funktion

    • In Fluchtrichtung ist die Tür dauerhaft zu öffnen (Drücker, Panik-Stangengriff oder Panik-Druckstange sind immer angekoppelt) – Falle und Riegel werden bei Betätigung zurückgezogen.
    • Für einen zeitweiligen Zugang kann der Aussendrücker über die mechatronischen Baueile im Schloss oder über den Zylinder an- bzw. abgekoppelt werden. Beim Abschliessen der Tür werden die Panik- und die Leerlauffunktion wiederhergestellt.
    • Das Schloss ermöglicht die folgenden Abfragen:
      • Drückernuss innen und aussen
      • Riegelstatus
      • Betätigung Zylinder
  • Was ist eine Flüsterfalle?

    Die Flüsterfalle reduziert das Schliessgeräusch einer Tür erheblich. Das verbleibende Geräusch klingt „satter“ und verleiht Türen dadurch einen hochwertigeren Eindruck.
    Durch eine spezielle Kunststoffeinlage auf der Falle entfällt die regelmässige Schmierung und damit auch mögliche Schmutzablagerungen durch Schmiermittel.

  • Was ist ein Fingerscan?

    Wer heute Tür und Tor öffnen möchte, benötigt dank intelligenter Schliesstechnik nicht zwingend einen Schlüssel - ein Fingerabdruck reicht. Die Haustür entriegelt beim Auflegen des Fingers durch einen Elektromotor wie von selbst.
    Und der Fingerabdruck ist einzigartig und nicht zu kopieren. Man kann ihn nicht verlieren und auch nicht vergessen.

  • Elektronische Drückersteuerung?

    Schlösser mit elektronischer Drückersteuerung schützen Personen, Räume oder sensible Daten vor unberechtigtem Zugriff. Die zeit- oder personenbezogenen Einschränkungen von Zutrittsrechten werden über Zeitschaltuhren, Fingerscanner oder Kartenlesegeräte bedient.

  • Was ist eine Totmannsteuerung?

    Totmannsteuerungen sind z.B. an Toren mit Antrieben zu finden. Sie bewirken, dass der Antrieb zur Öffnung oder Schliessung  nur arbeitet, solange der Taster gedrückt wird. Wird er losgelassen, stoppt der Antrieb. 

  • Was bedeutet beim Türöffner "Arbeitsstrom-Funktion"

    Die Tür kann nur während der Kontaktgabe, d.h. unter Spannung, geöffnet werden. Bei Wechselstrombetrieb (=DC) ist ein Summton hörbar. Bei Gleichstrombetrieb (=AC) kein Summton. Der Türöffner ist als "stromlos geschlossen".

  • Was bedeutet beim Türöffner "Arretierung"

    Der schlossfallengesteuerte Arretierungsstift in der Mitte der Türöffnerfalle hält den Türöffner auch nach der Kontaktgabe noch solange entriegelt, bis die Tür geöffnet wird. Ist also nicht für Zeitschaltuhrbetrieb geeignet, da die Türe nach Ablauf der gewünschten Zeiteingabe bis zur ersten Türöffnung noch entriegelt ist.

  • Was bedeutet beim Türöffner "Ruhestrom-Funktion"

    Der Türöffner ist versperrt, solange der Strom eingeschaltet ist. Wird der Strom ausgeschaltet oder durch Stromausfall unterbrochen, ist die Türöffnerfalle beweglich und die Tür kann geöffnet werden. Der Türöffner ist also "stromlos offen".

    Für den Einsatz an Panik- oder Fluchtwegtüren dürfen ausschliesslich nur speziell geprüfte und zugelassene "Fluchttüröffner" verwendet werden, welche auch unter grosser Fallenvorlast noch sicher entriegeln (z.B. Modelle 331, 332).

  • Was bedeutet beim Türöffner "mechanische Entriegelung".

    Der Türöffner hat einen kleinen Entriegelungshebel z.B. in der Ecke des Fallenausschnitts und lässt während der Umstellung die Türöffnerfunktion auf "offen". Die Türöffnerfalle ist also beweglich, die Tür kann beliebig oft geöffnet werden. Freier Durchgangsverkehr. Die Ausstattung der Tür mit einem zusätzlichen Türschliesser verhindert, dass die Tür evtl. durch Winddruck, Luftzug etc. aufgestossen wird.

  • Was bedeutet beim Türöffner "elektrische Entriegelung"

    Die Türöffnerfunktion wird zeitweilig elektrisch durch Dauer-Gleichstrom (eE / DC) über einen Spezialschalter oder eine Schaltuhr gesteuert. Die Türöffnerfalle ist bei eingeschalteter Entriegelung beweglich. Die Tür kann beliebig oft geöffnet werden. Die Ausstattung der Tür mit einem zusätzlichen Türschliesser verhindert, dass die Tür evtl. durch Winddruck, Luftzug etc. aufgestossen wird. Eine Momentkontaktgabe mit Wechselspannung (AC) ist möglich (ein Summen hörbar).

  • Was bedeutet "AC"- und "DC"-Strom

    Die Abkürzung AC steht für "Alternating Current" wir sagen dazu Wechselstrom. Die Abkürzung DC steht für "Direct Current" wir nennen es Gleichstrom. Beim Wechselstrom (AC) wird die Polung des Stroms regelmässig gewechselt. So wird ein Gleichgewicht aus negativer und positiver Richtung erzeugt. Bei uns kommt Wechselstrom aus der Steckdose und wird auch weltweit hauptsächlich verwendet. Dieser Wechselstrom ändert seine Richtung (Polung) 50 mal pro Sekunde. Als Fachbegriff steht dafür die Angabe "50Hz".

    Im Alltag haben wir es aber auch immer mehr mit Gleichstrom zu tun. Da sich Akkus besser mit Gleichstrom (DC) laden lassen, benötigen wir hierzu jeweils ein Netzteil für DC-Strom. Auch alle elektrischen Festhaltemagnete, Türöffner, Motorschlösser, Ketten- und Spindelantriebe (z.B.mit 24 V) etc. benötigen bei Dauerbestromung immer (!) Gleichstrom. Dauerbetrieb mit AC führt bei solchen "Schwachstrom"-Komponenten zu Defekten.

    Wenn mit einem einfachen Netzteil als Spannungsquelle nur "Wechselspannung" zur Verfügung steht, man jedoch "Gleichspannung" benötigt (z.B. ein Türöffner bei Dauerbestromung), so gibt es die Möglichkeit, die Wechselspannung in Gleichspannung umzuwandeln. In diesem Fall ist ein "Brückengleichrichter" erforderlich. Wird der Brückengleichrichter zwischen Türöffner und Wechselspannungsversorgung geschaltet, wird kein Summgeräusch erzeugt. Der Türöffner arbeitet während der Bestromungszeit lautlos.

  • Was sind beim Gebrauch von Schlössern für Hinweise zu beachten?
  • Wie sind die Schliessfunktionen bei Einsteck- und Panikschlössern?
  • Wie werden die Tür-Öffnungsrichtungen für Einsteckschlösser bestimmt?
  • Wie werden die DIN-Normen für Notausgangs- und Paniktüren bestimmt?
  • Was ist was bei einem Einsteckschloss?
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